Heraus zum Equal Pay Day!

Heraus zum Equal Pay Day!

v.l.: Martina Hartleib, Susanne Kitschun, Ellinor Trenczek, Christiane Burwitz, Susann Budras, Ulrike Sommer

 

Am 18. März ist bundesweit darauf aufmerksam gemacht worden, dass Frauen immer noch 22 Prozent weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Oder anders ausgedrückt: Am 19. März 2016 haben Frauen so viel verdient wie Männer schon am 31. Dezember 2015.

 

v.l.: Ellinor Trenczek, Susann Budras, Ulrike Rosensky, Anett Seltz, Sabine Röhrbein

 

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen hatte zur Teilnahme an der Kundgebung aufgerufen, die gemeinsam vom Deutschen Gewerkschaftsbund, dem Deutschen Frauenrat und dem Sozialverband Deutschland getragen wurde. Viele Mitglieder der SPD-Bundestagsfraktion und der Berliner Abgeordnetenhausfraktion nahmen teil.

Ina Czyborra, frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion: „Gleich welcher Datensatz zur Analyse der Erwerbseinkommen herangezogen wird, liegt das Einkommen von Frauen mindestens 20 Prozent unter dem von Männern. In Berlin hat sich der so genannte Gender Pay Gap um etwa 2 Prozent verringert und liegt derzeit bei 12,9 Prozent. Dabei sind die Einkommensunterschiede in höheren Gehaltsgruppen weitaus größer als in den unteren mit geringeren Verdiensten. Die Lohnlücke schließt sich trotz aller Bemühungen nur sehr langsam, weil sich hartnäckig Stereotype und Vorurteile halten und Frauen und Männern verschiedene Rollen mit unterschiedlichen Eigenschaften und Aufgaben zugewiesen werden. Wir brauchen dringend eine gesetzliche Regelung auf Bundesebene, um geschlechtsspezifische diskriminierende Gehaltsstrukturen transparent zu machen und aufzubrechen. Dass solch ein Ansatz funktioniert, beweist das Berlin Landesgleichstellungsgesetz und seine Erfolge in 25 Jahren. Mit diesem Gesetz kommt die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern im Land Berlin weiter voran. Frauen übernehmen inzwischen mehr Verantwortung in Führungspositionen, nachdem sie lange insbesondere bei den höheren Einkommen stark unterrepräsentiert waren.“

 

v.l.: Martina Hartleib, Henriette Stockert, Judith Tyrell, Susanne Kitschun, Ulrike Sommer

 
 

v.l.: Susann Budras, Ellinor Trenczek, Ina Czyborra, Susanne Kitschun

 
 

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