ASF Berlin fordert: Minijobs abschaffen!

ASF Berlin fordert: Minijobs abschaffen!

Dr. Eva Högl
 

„Minijobs zementieren die Altersarmut von Frauen. Um Altersarmut von Frauen zu verhindern brauchen wir ein echtes Umdenken in Deutschland. Das gilt nicht nur für Minijobs sondern auch für das Ehegattensplitting“, so die Landesvorsitzende der ASF Eva Högl.


Die ASF-Berlin fordert, sofort gesetzliche Maßnahmen zur Einführung von Sozialversicherungspflicht für alle Beschäftigungsverhältnisse ab dem 1. Euro zu erarbeiten und zu beschließen. Die steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Sonderstellung von geringfügig Beschäftigten muss abgeschafft werden.


Schon jetzt gibt es Deutschland 7 Millionen MinijobberInnen. In Berlin waren es Mitte 2011 rund 216.000. Geringfügig Beschäftigte machen inzwischen 8 Prozent aller Berliner Beschäftigungsverhältnisse aus. Frauen sind davon mit über 55 Prozent überproportional betroffen.


Hintergrund ist, dass das Bundeskabinett am 19. September 2012 einen Gesetzentwurf beschlossen hat, der die Einkommensgrenze für Minijobs von 400 auf 450 Euro erhöhen will. Bereits im September soll die erste Lesung im Bundestag stattfinden und die Gesetzesänderung am 01. Januar 2013 in Kraft treten.

 

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