ASF Berlin zeigt Flagge gegen das Betreuungsgeld

ASF Berlin zeigt Flagge gegen das Betreuungsgeld

 
Die ASF Berlin hat sich an der überparteilichen Demonstration gegen das Betreuungsgeld am Bundeskanzleramt beteiligt. Dort wurde heute im Bundeskabinett der Gesetzentwurf auf den Weg gebracht.

Die ASF hat sich klar gegen das Betreuungsgeld positioniert. Derzeit fehlen 260.000 Kitaplätze in Deutschland. Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig forderte statt des Betreuungsgeldes den Ausbau von 120.000 neuen Krippenplätzen. Das Betreuungsgeld setzt die falschen Anreize. Es hält Kinder von frühkindlicher Bildung fern, erschwert die Integration von Kindern aus Migrantenfamilien und den Müttern die Rückkehr ins Erwerbsleben. Selbst in der FDP und der CDU ist das Betreuungsgeld umstritten.

Das Betreuungsgeld soll ab Augst 2013 gezahlt werden. Dann tritt auch der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz für unter Dreijährige in Kraft. Eltern von ein- bis zweijährigen Kindern erhalten das Betreuungsgeld von monatlich 150 Euro ab August 2014, wenn sie für ihr Kind keinen staatlich geförderten Kindergartenplatz beanspruchen. Übergangsweise werden 100 Euro gezahlt.

Auf der Internetplattform www.neinzumbetreuungsgeld.de kann der überparteiliche Aufruf unterschrieben werden.
 

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