ASF unterstützt Slutwalk

ASF unterstützt Slutwalk

 

Nein heißt Nein - erster deutschlandweiter Slutwalk in Berlin 2011

von Hanna Mathes

Am 13. Augst 2011 fand der erste deutschlandweite Slutwalk statt. Tausende von Frauen (und auch Männer) in Berlin, München, dem Ruhrgebiet, Frankfurt am Main, Stuttgart und Hamburg haben daran teilgenommen. "Nein heißt Nein" lautet die Hauptbotschaft der Slutwalks. Der tenor lautet: Frauen können tragen, was sie wollen. Kleider machen keine Opfer, sondern Täter machen Opfer.

Seinen Ursprung hat der Slutwalk im kanadischen Toronto, wo er am 3. April 2011 zum ersten Mal stattfand. Anlass war die Bemerkung eines kanadischen Polizeibeamten. Frauen sollten sich seiner Ansicht nach nicht wie Schlampen anziehen, um nicht Opfer sexueller Gewalt zu werden. Eindeutig wurde so das Täter-Opfer-Prinzip verdreht, was unter den Frauen weltweit  für empörten Protest sorgte.

Die ASF Berlin hat sich am Slutwalk beteiligt. Der erste Slutwalk hier war mit rund 3.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein voller Erfolg. Während des Protest-Marsches verteilte die ASF Berlin die Postkarte "Vergewaltigungsfreie Zone" an 1000 Frauen. Schön war, dass die Karte oft gleich ins Dekoleté gesteckt wurde, so Joanna Latorre, die ASF-Vorsitzende von Berlin-Mitte. Die Stimmung war durchweg positiv, friedlich und ausgelassen. Es war eine selbstbewusste Demonstration für die Selbstbestimmung und gegen sexualisierte Gewalt an Körper, Geist und Seele.

 

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