Delegation aus Mosambik

Besuch einer Delegation aus Mosambik bei der FES

Delegation aus Mosambik bei der FES in Berlin
 

Die Friedrich Ebert Stiftung leistet mit ihrer internationalen Arbeit weltweit einen bedeutenden Beitrag, wenn es um die Stärkung der Demokratie und Zivilgesellschaft sowie der Förderung von Sicherheit und Frieden geht. Der Austausch mit Delegationen ist dabei immer sehr spannend und für beide Seiten lehrreich.

Es war ein besonderer Moment, eine Delegation der FRELIMO aus Mosambik zu treffen und mit ihnen über die Rolle und Arbeit der ASF als parteiinternes Netzwerk sprechen zu können. Die FRELIMO (Frente da Libertação de Moçambique = Mosambikanische Befreiungsfront) ist seit der Unabhängigkeit des Landes 1975 die Regierungspartei.

Sérgio Pantie (Vizefraktionsvors.), Edmundo Galiza Matos Júnior (Fraktionssprecher), Lucinda Malema (Abgeordnete) und Damiao Jose (Abgeordneter) haben in Berlin ein umfangreiches Besuchsprogramm mit zahlreichen Gesprächen u. a. im Deutschen Bundestag  absolviert und auch Prof. Herta Däubler Gmelin getroffen.

Während die Anliegen im Bereich der Gleichstellung zwischen unseren Ländern teilweise sehr ähnlich sind, brauchen die Frauen in Mosambik in bestimmten Bereichen besondere Unterstützung. Diese liegen in der Arbeits- und Sozialpolitik, im Bildungsbereich und auch in der Gesundheitsversorgung. Es ging bei unserem Treffen auch um die ganz alltägliche politische Arbeit, z. B. um die Fragen, wie wir tagen, wie wir unsere Themen forcieren und wie sich unsere Öffentlichkeitsarbeit gestaltet. Vom ASF-Newsletter, den ich der Delegation vorstellte, waren alle begeistert! Sehr interessiert war die Delegation auch am Berliner Landesgleichstellungsgesetz, an der Förderung von Frauen in Politik und Gesellschaft sowie unserer Quotenregelung.  

Ich war sehr von Frau Malema beeindruckt – sie ist Mitglied im Ausschuss für soziale Fragen, Gender, Technologie und soziale Kommunikation. Sie strahlt eine enorme Tatkraft und Stärke aus. Und eines ist ganz klar: In Sachen Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Doppel- und Mehrfachbelastung von Frauen im Alltag stehen wir vor den gleichen Herausforderungen. Eine Frage hat mich sehr berührt. Sie lautete: „Singen die Frauen, wenn sie zusammen sind.“ In Mosambik würden die Frauen auch im Rahmen der politischen Arbeit viel singen, es stärke die Gemeinschaft. Darüber sollten wir vielleicht einmal nachdenken …

Anett Seltz, stellvertretende ASF-Landesvorsitzende

 

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