Eva Högl als ASF-Landesvorsitzende klar bestätigt

Eva Högl als ASF-Landesvorsitzende bestätigt

 

Mit beinahe einstimmigen Ergebnis ist die Bundestagsabgeordnete Eva Högl auf der Landesfrauenkonferenz wieder zur Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischen Frauen (ASF) gewählt worden. Bevor Eva Högl einen Blick in die Zukunft warf, zog sie Bilanz der letzten zwei Jahre. Die ASF hätte sich weiterhin kontinuierlich an vielen Veranstaltungen wie zum Beispiel dem Internationalen Frauentag und dem Equal Pay Day beteiligt.

Außerdem begrüßte Eva Högl, dass sich viele von der ASF ins Spiel gebrachte Inhalte im derzeitigen Berliner Regierungsprogramm wiederfinden würden. Es sei ein großer Gewinn für die Zukunft, dass die entsprechende Senatsverwaltung Arbeit, Integration und Frauen in SPD-Hand sei – und das auch noch in weiblicher. Die ASF werde sich auch zukünftig – und das zur Not auch lautstark – für frauenpolitische Themen einsetzen. Hier gelte es wichtige Schwerpunkte u. a. in der Arbeits- und Sozial- sowie der Rentenpolitik besonders im Hinblick auf die bevorstehende Bundestagswahlen 2013 zu setzen. Themen wie Gewalt gegen Frauen, das Landesgleichstellungsgesetz und Frauen in Führungspositionen würden selbstverständlich auch auf der Agenda bleiben.

Entsprechend äußerte sich der SPD-Landesvorsitzende Michael Müller in seinem Grußwort. Die Gleichstellung von Frauen und Männer sei immer noch nicht in allen Bereichen Realität. Die Berliner SPD werde alles dafür tun, dass die nötigen Voraussetzungen dafür gelegt würden. Staatssekretärin für Frauen, Barbara Loth, gab einen interessanten Einblick in ihre neue Tätigkeit. Sie werde dafür Sorge tragen, dass Frauen den Aufstieg in Führungspositionen noch mehr ermöglicht werde. Auch Unterschiede in der Bezahlung seien absolut nicht hinnehmbar.

Im weiteren Verlauf der Landesfrauenkonferenz wurden Barbara Scheffer, Sabine Röhrbein, Martina Hartleib und Anett Baron als stellvertretende Landesvorsitzende gewählt. Zusammen mit den gewählten Beisitzerinnen und den ASF-Vorsitzenden aus den Bezirken ergibt sich somit ein schlagkräftiger neuer Landesvorstand.

Nach den Wahlen wurden noch eine beeindruckende Zahl von Anträgen abgestimmt. So sprach sich die Landesfrauenkonferenz u. a. dafür aus, dass die Landesliste zur Bundestagswahl mit einer Spitzenkandidatin angeführt wird. Außerdem setzte sich die Landesfrauenkonferenz für den Erhalt des Unternehmerinnen- und Gründerinnenzentrum Charlottenburg-Wilmersdorf ein. In einem weiteren Antrag wurde die SPD-Bundestagsfraktion aufgefordert, sich für ein Gesamtkonzept zur Umsetzung der UN-Sicherheitsrats-Resolution 1325 zum Schutz von Frauen in Kriegen einzusetzen.
 

 

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