FES-Veranstaltung: Entwicklungsperspektiven für Afrika

Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung

Entwicklungsperspektiven für Afrika: Eine Frage der Geschlechtergerechtigkeit

 

10. September 2018, Friedrich-Ebert-Stifung, Hiroshimastr. 28, Berlin

Nachhaltige Entwicklung prägt die Agenda 2063 der Afrikanischen Union für den afrikanischen Kontinent. Geschlechtergerechtigkeit und damit die gleichberechtigte Partizipation von Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft spielen dabei eine wichtige Rolle. Wir wollen einen genaueren Blick auf den Ansatz der Afrikanischen Union werfen und der Frage nachgehen, wie eine geschlechtergerechte Entwicklungsperspektive für den afrikanischen Kontinent aussehen kann.

Auch die UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung setzt mit dem Ziel 5 auf Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen. Das tut auch die deutsche Nachhaltigkeitsagenda. Doch: Inwiefern ist Geschlechtergerechtigkeit in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und aktuellen afrikapolitischen Initiativen wie dem „G20 Compact with Africa“ und dem Marshallplan mit Afrika verankert?

Wir laden Sie herzlich ein, diese Fragen im Rahmen dieser Kooperationsveranstaltung zwischen dem Referat Afrika der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Marie-Schlei-Verein e.V. mit uns zu diskutieren. Die Veranstaltungssprachen sind Deutsch und Englisch (Simultanübersetzung).

 

 

Programm:

15.30 UHR BEGRÜßUNG
Dr. Manfred Öhm, Leiter des Referates Afrika, Friedrich-Ebert-Stiftung
Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath, Vorsitzende, Marie-Schlei-Verein e.V.

15.45 UHR GRUßWORT (VIDEOBOTSCHAFT):
Michelle Müntefering, MdB, Staatsministerin für internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt

16.00 UHR KEYNOTE:
Die Agenda 2063 und die Bedeutung von Geschlechtergerechtigkeit für die Entwicklung Afrikas
Mahawa Kaba Wheeler, Direktorin für Frauen, Gender und Entwicklung, Kommission der Afrikanischen Union

16.30 ZEIT FÜR RÜCKFRAGEN

16.45 PANELDISKUSSION:
„Leaving no one behind“? Internationale Zusammenarbeit und der Beitrag zur Bekämpfung struktureller Ungleichheiten
Gabi Weber, MdB, Sprecherin der Arbeitsgruppe wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der SPD-Bundestagsfraktion
Memory Kachambwa, Geschäftsführerin, African Women’s Development and Communication Network (FEMNET)
Ingrid-Gabriela Hoven, Leiterin der Abteilung „Globale Zukunftsaufgaben“ im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (angefragt)
Mahawa Kaba Wheeler, Direktorin für Frauen, Gender und Entwicklung, Kommission der Afrikanischen Union
Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath, Vorsitzende, Marie-Schlei-Verein e.V.

18.00 ENDE

MODERATION: Dr. Birte Rodenberg, Soziologin

 

 

Agenda

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