„Meistens setzen sich doch die Frauen durch“ – Frauenpolitischer Empfang der ASF Berlin

„Meistens setzen sich doch die Frauen durch“ – Frauenpolitischer Empfang der ASF Berlin

 
Gabriele Thöne, SPD-Mitglied und langjährige Zoo-AG-Chefin, hatte Wort gehalten. Für den traditionellen frauenpolitischen Empfang der Berliner SPD hatte sie gutes Wetter bestellt. Dieses passte hervorragend zu der herzlichen Atmosphäre des Empfangs, der auf den Zoo-Terrassen im Berliner Zoo stattfand.Gute Laune, aber vor allem geballte Frauenpower waren zu spüren: Alle Berliner SPD-Kandidatinnen waren gekommen, allen voran Eva Högl. Die Spitzenkandidatin der Berliner SozialdemokratInnen begrüßte gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden Jan Stöß die anwesenden Gäste und nannte stellvertretend jene erfolgreichen Berliner Vorreiterin in der Wirtschaft wie Vera Gäde-Butzlaff, Sabine Thonke und eben Gabriele Thöne. Auch die drei Kompetenzteamlerinnen von Peer Steinbrück, Gesche Joost, Cornelia Füllkrug-Weitzel und Christiane Krajewski wurden herzlich willkommen geheißen. „Wir sind stolz auf unsere Berlinerinnen im Kompetenzteam“, so Högl. Die drei Frauen stellten wenig später ihre Ziele, wie den Mindestlohn von 8,50 Euro – auch bei Minijobs – die Förderung von Gründerinnen sowie eine sinnvoll vernetzte Gesellschaft vor.

Doch war es zu vor an Jan Stöß und dem Regierenden Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit, nicht nur dem Anlass Rechnung zu tragen, sondern auch auf das aktuelle Wahljahr und seine Anforderungen einzugehen. Stöß verwies auf das Jubiläumsjahr und die zahlreichen großen Genossinnen in der 150 jährigen SPD-Geschichte. Er erinnerte an Julie und August Bebel: „Wahrscheinlich waren beide vor mehr als 100 Jahren weiter als die CDU heute.“ Eingehend auf den schwierigen Kampf der Frauen für mehr Gleichberechtigung sagte er: „Es stimmt nun mal, meistens setzen sich die Frauen durch.“ Das sah auch Klaus Wowereit so: „Die Frauen in der SPD stehen für Veränderung und viele haben sich erfolgreich gegen die Männer durchgesetzt."

Den runden Abschluss des Abends bildeten die sechs Kandidatinnen der Berliner SPD. Erstmals in ihrer Geschichte wurden sechs Frauen und sechs Männer für eine Bundestagswahl aufgestellt. Die verschiedenen Beiträge von Cansel Kiziltepe, Mechthild Rawert, Ute Finckh-Krämer, Ülker Radziwill, Iris Spranger und Eva Högl machten deutlich für welche Themenvielfalt diese Kandidatinnen stehen. Sie alle verbindet jedoch eines: großes Engagement und flaches Schuhwerk im Wahlkampf - um sich erneut durchzusetzen.
 

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