Raed Saleh: Gleichberechtigung muss endlich Normalität werden!

Raed Saleh: Gleichberechtigung muss endlich Normalität werden!

Raed Saleh beim ASF-Landesvorstand

 

Der ASF-Landesvorstand begrüßte auf seiner Januar-Sitzung den frisch gewählten SPD-Fraktionsvorsitzenden Raed Saleh im Berliner Abgeordnetenhaus. Raed Saleh kam gleich zur Sache: Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in allen Lebenslagen müsste endlich zur Normalität werden.


Als wichtigste Aufgaben nannte der Fraktionsvorsitzende die Reduzierung der Entgeltdifferenz. In Berlin würden Männer bei gleicher Arbeit bis zu 16 Prozent mehr verdienen als Frauen. Bundesweit läge der Unterschied zwar bei 23 Prozent, trotzdem dürfe man sich auf der Berliner Zahl nicht ausruhen. Außerdem werde er sich für Chancengerechtigkeit bei der Besetzung von Führungspositionen einsetzen und dafür auch bei Berliner Unternehmen werben. Ein weiteres Anliegen sei ihm der Erhalt der Frauenhäuser. Raed Saleh zeigte sich entsetzt darüber, wie stark viel Frauen tagtäglich unter Gewalt leiden würden. Sie bräuchten gesicherte Rückzugräume. Intensiv wurde auch über die Neubesetzung der Plätze im Rundfunkrat diskutiert.


Raed Saleh versprach, dass er sich auch zukünftig für die Gleichberechtigung innerhalb der Partei einsetzen werde. Er sei kein „Quoten-Fan“ – lehne zum Beispiel eine Migrantenquote ab – setze sich ab er ausnahmslos für den „Reißverschluss“ ein, wenn es um die Besetzung von Parteiämtern gehe. Darüber hinaus wünsche er sich in jeder Hinsicht „einen kurzen Draht“ in der Zusammenarbeit zwischen ASF und Fraktion. Von den Mitgliedern des Landesvorstandes wurde begrüßt, dass sich Raed Saleh einer sehr offenen und auch kontroversen Diskussion stellte.

 

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